Bei Dosenmais, Oliven oder Thunfisch zählt das Abtropfgewicht mehr als der Gesamtinhalt. Frisches Gemüse hat Schalen und Strünke, die nicht immer verwendet werden. Rechne darum auf essbaren Anteil um, und vergleiche dann die Grundpreise fair. Auch bei Fleisch sind Knochenanteile relevant. Eine ehrliche Umrechnung verhindert Fehlentscheidungen und hilft, Verpackungsillusionen zu durchschauen. So zahlst du für das, was wirklich auf dem Teller landet, nicht für Wasser oder Luft.
1000 Gramm rohe Kartoffeln sind nach dem Schälen, Schneiden und Garen nicht mehr 1000 Gramm. Garverluste, Wasseraufnahme oder Fettzugabe verändern den tatsächlichen Ertrag. Gleichzeitig zählen Proteine, Ballaststoffe und Sättigungseffekt. Ein etwas höherer Grundpreis kann sich lohnen, wenn die Mahlzeit länger satt macht und Snacks einspart. Betrachte deshalb Ertrag und Nährwert gemeinsam, um Entscheidungen zu treffen, die dein Budget und dein Wohlbefinden gleichermaßen respektieren.
Große Becher, große Ersparnis? Nur wenn du die Portionen schaffst, bevor Qualität sinkt. Plane Portionierung, lagere richtig und nutze Gefrieroptionen. Lebensmittel mit kurzer Haltbarkeit erfordern realistische Mengen. Ein niedriger Grundpreis pro Liter Milch hilft nicht, wenn regelmäßig ein Rest verdirbt. Finde dein persönliches Tempo zwischen Frische und Vorrat. So vermeidest du teuren Lebensmittelabfall und machst Angebote erst wirklich zu Gewinnen im Alltag.